Monat: Februar 2014

Zum viel Lärm um nichts

Seit etwas über eine Stunde gibt es zumindest in der Mainzer Innenstadt kein Entrinnen mehr. Die Straßenfastnacht läuft. Laute Musik, viel Geschrei, angedeuteter und in Einzelfällen auch vollzogener Geschlechtsverkehr und vor allem: Alkohol in allen Varianten und für fast alle Altersklassen. Insbesondere die jungen Leute, die der traditionellen Fastnacht bereits vor Jahren den Rücken gekehrt haben, sind ganz vor dabei und glühen gerne schon zu Hause vor, um in der „richtigen Stimmung“ zu sein. Nicht dass ich falsch verstanden werde: Ich gönne jedem Einzelnen seinen Spaß und blicke auch keinesfalls neidisch auf das „Narrenvolk“. Aber bitte: Akzeptiert doch auch ohne Stirnrunzeln, dass ich andere Prioritäten habe, wäre das möglich? Ich mag die Fastnacht eigentlich sehr. Also die traditionelle Mainzer Fastnacht mit geschliffenen Vorträgen und dem ein oder anderen lustigen oder auch besinnlichen Lied. Ich mochte den Herbert Bonewitz, vielleicht auch gerade deshalb, weil der auch den Vertretern der Narrenzunft respektlos und mutig den Spiegel vorhielt. Vielleicht auch, weil der wirklich lustig war, auch ohne Vorglühen. Allerdings stand ich auch nie in der ersten Reihe bei diesem Volksfest. Nicht einmal als Kind. Als „leiser Mensch“ tut man sich damit schwerer. Dabei ist es nicht einmal der Lärm an sich, der mir unangenehm ist. So habe ich in meinen wilden Studentenzeiten gerne und mit wirklicher Lust die Nächte durchgetanzt möglichst mittendrin im Geschehen. Nur wenn es um mitgrölen ging, war ich dann doch eher leise. Ist auch alles kein Problem, uns Leisen macht das gar nichts aus. Wir sehen anderen auch gerne beim schreien zu. Uns ist das einfach nur manchmal zu viel Lärm. Oder vielleicht auch zu viel Lärm um nichts.

Frustkopfkino

dominosteine

Tach auch. Ich muss euch enttäuschen. Das wird leider wieder ein kein toller Beitrag. Weder hochpolitisch, noch philosophisch, noch liebestrunken romantisch. Obwohl ich das könnte. Nur fehlt mir dazu die Zeit. Und auch gerade die Lust, denn ich habe Frust. Wieder mal. So richtig heftig. Das übliche Karussell, das u.a. der Dennis noch einmal so anschaulich beschrieben hat. Obwohl es in meinem Fall kein Karussell ist. Vielmehr so eine Art Gedankendomino mit immer größer werdenden Steinen. Dann reicht dann der eine Stein, und die anderen fallen. Bäm. Aktuell war es eine simple Nichtberücksichtigung für die Fahrt zu einer regionalen Meisterschaft. Die hatte auch Gründe. Ich war krank und der Wettkampf zuvor nicht gerade eine Offenbarung. Noch dazu hatte ich selbst Zweifel geäußert. Doch so sind wir ja. Wir machen uns selbst immer noch kleiner in der Hoffnung, dass die anderen uns dann wieder aufs Schild heben. Aber das kann schief gehen. Und schon fällt er, der Stein. Bäm.

Und dann fallen auch Steine, die eigentlich ohnehin schon länger wackeln, die man aber an solchen Tagen nur leider ganz anders wahrnimmt. Da wird dann diese Twitter-Bekanntschaft, die man mag, sehr mag, zum Problem. Nicht nur, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Sondern aus der vermutlich völlig unbegründeten Angst vor Zurückweisung, wenn man sich offenbarte. Und da sind dann noch diese oberflächlichen Kollegen, die mit dem Karriere-Gen. Die dir eigentlich nicht das Wasser reichen könnten, käme es einmal drauf an. Aber dazu kommt es ja nicht in diesem Haus, an diesem Arbeitsplatz, wo nur zählt, wer wen kennt und wer mit wem essen geht oder ins….. Aber das gehört nicht hierher. Diese Menschen gibt es ja immer schon, seit Jahren. Doch wenn der erste Stein gefallen ist, dann fällt halt auch dieser. Bäm.

Und dann kommen dir deine politischen Freunde in den Sinn. Die dich ja unbedingt dabei haben wollten. Nur hatten sie vergessen zu erwähnen, dass „dabei sein“ in dem Fall nicht alles ist. Dass es schon gar nicht bedeutet, dass du eigene Gedanken entwickeln solltest und die auch noch schriftlich (!!) verbreitest. Die Variante hat nämlich den Nachteil, dass sie als deine Gedanken erkennbar bleiben. Und das passt ja nicht jedem. Zumindest nicht denen, die selbst vorankommen wollen.

Und dann sind dann auch noch diese Vorständler im Sportverein… Kennt ihr, oder? Alles ganz normal und Teil des Lebens, sagt ihr? Klar, ist so. Nur mit dem Unterschied, dass es Menschen gibt, die diese Dinge anders sehen. Durch eine Lupe. Ein Brennglas. Und dann werden sie ganz groß die Steine. Riesengroß. Verdecken dir die Sicht. Dann wird es dunkel. Und du siehst sie auf dich zufallen. Dann musst du schnell sein. Denn da ist in der Regel niemand, der dir hilft, sie aufzuhalten. Warum auch? Für die anderen sind sie ja ganz klein, die Steine.

„Lusdisch“

Tach auch! Gestern Nachmittag war es wieder soweit. Da habe ich mich aufgeregt. Ohne Grund. Völlig. Und die armen Menschen konnten nichts dafür. Sie hatten ja nur Spaß. Und waren „lusdisch“. Oder so. Vermutlich. Ahnungslos schlenderte ich über den überfüllten Parkplatz unserer „bürgerhausähnlichen Versammlungsstätte“ (aus so ein Wort), als es losbrach. Organisierter Frohsinn überall. Also zumindest von der Optik her. Bunte Perücke, rote Nase, sogar die ein oder andere Gardeuniform. Lusdisch eben. Also noch nicht, weil die waren ja noch nicht drin, in der Versammlungsstätte. Deshalb schauten sie auch noch nicht so. Eher grimmig, der ein oder andere. Und ich mittendrin. So ganz ohne Nase. Also rote Nase. Da habe ich mich aufgeregt. Natürlich nur innerlich. Äußerlich ist ja verboten, wenn man nicht völlig unten durch sein will bei den Mitmenschen hier in der Hochburg des Frohsinns. Schließlich stehe ich schon unter Verdacht. Denn man sieht mich ja schon das ganze Jahr über nur höchst selten bei solchen Veranstaltungen. Eigentlich nur dann, wenn mir wirklich danach ist. Dann aber richtig und aus vollem Herzen. Wenn z.B. der FSV ein hart umkämpftes Spiel gewinnt. Dann bleibe ich gerne noch etwas länger zum feiern, zusammen mit den paar Tausend anderen. Früher sind ja dann eigentlich alle geblieben. Ist heute anders. Keine Ahnung, warum die ins Stadion gehen. Jedenfalls gehen sie 10 Minuten vor Schluss. Unabhängig vom Spielstand. Vielleicht müssen die aber auch einfach nur früher weg, weil die nächste organisierte Feier wartet? Feiern kann man ja mittlerweile ganzjährig. Fastnacht, Weinfeste, Johannisnacht, Oktoberfest, Adventsmarkt, Weihnachtsmarkt. Und zwischendurch? Klar, grillen. Wer nicht dauergrillt, fliegt! Ist aber auch richtig so. Jedes Wochenende tote Tiere auf den Rost werfen ist nun wirklich etwas, was du machen musst, wenn du dabei sein willst. Ist auch immer irre lusdisch. Also, wenn es genug Bier gibt. Bei der Gelegenheit kann man auch ganz toll herziehen über den Verrückten, der nicht nur bei Wind und Wetter, sondern auch noch in der Grillsaison fast täglich seinem Sport nachgeht. Also richtiger Sport. Nicht zweimal die Woche den Ball durch die Gegend kicken und sich von der Spielerfrau des Monats das Bier danach bringen lassen. Und das freiwillig. Weil es Spaß macht. Jeden Tag, auch wenn es mal weh tut im Training. Und danach dann auch mal einen schönen Roten trinkt. Und lusdisch ist. Ganz unorganisiert, aber nicht ohne Grund. Gerade wäre mir auch danach. Mir ist nämlich lusdisch zumute. Lache über mich selbst und meinen Text. Und das ich mich aufgeregt habe. Eigentlich auch ohne Grund. Narhallamarsch! Übrigens, die Spielerfrau des Monats gibt es wirklich. Auch in der Kreisklasse. Lusdisch, oder?

Alles ist anders

Schau mal die, die ist nett und hübsch noch dazu!
Seh den Tweet noch vor meinen Augen.
Ein Klick später, und es war um mich geschehn. Alles ist anders.
Diese Augen, so jung, so voller Hoffnung und Zuversicht.
Erstes virtuelles Abtasten und da ist mehr. Alles ist anders.
Mehr? Was soll das sein? Hier? Im Universum der Oberflächlichkeit.
Wehre mich, dränge den Verstand, das Herz im Zaum zu halten.
Und tatsächlich, mit jedem Tweet wächst die Einsicht: Alles ist anders.
Das Glücksgefühl stirbt ab wie die Epidermis nach einem Sonnenbrand. Alles ist anders.
Eifersüchtiges Beobachten ist wie Salz in der Wunde. Alles ist anders.
Doch da, ein Stern von ihr, unter meinem Tweet. Und alles ist anders.
Und das schöne böse Spiel beginnt erneut. Alles ist anders.

Herr Overstreet und die Introvertierten

Tach zusammen! Bin ja eher zufällig auf das Thema gestossen. Ansonsten fehlt mir ja die Zeit und auch die Lust, nach den neuesten Twitter-Trends zu forschen, die reichlich Sterne einbringen. Doch dann sah ich ihn, einen von Unkenntnis und Oberflächlichkeit nur so sprühenden Tweet über Introvertierte, der als Witz durchgehen sollte. Witzig war er nicht, aber das passiert ja jedem hier mal. Schwamm drüber. Doch die Twitter-Suche förderte dann noch eine ganze Reihe solcher Perlen zutage. Eine kleine Auswahl: Langweilig, negativ, trottelig, muffelig, antwortet nicht, ADHS, humorlos.. Na ja, spricht ja für sich. Ich verzichte jetzt darauf, die im Netz kursierende Promi-Liste der Introvertierten hier erneut aufzurufen. So etwas haben Menschen mit einer Neigung, erst einmal über etwas nachzudenken, bevor sie es hormongeschwängert in die Runde brüllen (auch so ein Anzeichen für diese „Krankheit“), gar nicht nötig. Auch deshalb, weil diese Menschen oft am Ende erfolgreicher sind als andere. Und wenn so ein kranker Zeitgenosse es dann nach ein paar Jahren geschafft hat, lässt es sich vielleicht verschmerzen, dass er im Nachtklub immer nur zusehen musste, wenn Kumpel Brüll-August die auf den ersten Blick besonders attraktiven Mädels abgeschleppt hat. Ganz unabhängig davon, dass er, weil halt etwas sensibler, vielleicht eine Perle an seiner Seite hat, die August gar nicht aufgefallen wäre. Das ist jetzt oberflächlich? Fällt auf, oder? Ist nicht gut gemacht. Aber ich arbeite dran. Und irgendwann kann ich Euch den August so gut vorspielen, dass ihr den Unterschied gar nicht merkt. Können wir nämlich. Genauso wie richtig lustig sein (wenn wir das wollen und wenn man uns zuhört). Oder große Reden schreiben. Oder halbwegs intelligent twittern und dabei nicht ernst gemeinten Unsinn auch als solchen erkennbar zu machen. 😉 Nur eins werden wir nur ganz selten. Brüllen, rumbrüllen. Denn wir sind auch eher Leise Menschen als „Introvertierte“. Machet gut!

P.S.: Tippis oder grammatikalsiche Stilblüten bitte ich zu entschuldigen. Wollte mal so richtig oberflächlich „Extro“ sein. 😉

Herr Overstreet und die Depression

Tach zusammen! Seit einem Tag habe ich jetzt wieder einen Blog und habe ihn noch nicht wieder gelöscht. Warum auch, werdet ihr fragen. Nun, da könnt ihr Menschen wie mich schlecht. Ich gehöre nämlich zu der Sorte der aufrecht gehenden Zweibeiner, die es sich ständig selbst nicht recht machen können. Also deren Lebensmotto lautet: Wenn schon, dann aber gleich perfekt und ohne Fehler. Grundsätzlich ja kein schlechtes Motto. Aber nur dann, wenn einen der permanente Selbstdruck nicht von Innen aufzehrt. Solange, bis nix mehr da ist an Lebensfreude. So einer bin ich. Beziehungsweise war ich. Das ging schon in der Schule los. Da wurde mir das schlechte Gewissen anerzogen. Ich komme ja aus einfachen Verhältnissen. „Junge, Du sollst es mal besser haben, also lern was“ und so. Damals hat das noch nicht gefruchtet. Da war ich ein mittelmäßiger Schüler, der Spass am Leben hatte. (O.k., bis auf die unglücklichen Verliebtheiten, aber das zieht sich ja bis heute durch. ;-)). Doch irgendwann kippte das dann. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich es einfach nur allen beweisen, zeigen, dass ich es besser kann. Und wenn ich es dann geschafft hatte, war es nicht gut genug oder ein neues Ziel musste her. Zu Beginn der Studienzeit gab es dann noch mal ne Atempause, in der ich den Kindskopp in mir noch für eine gewisse Zeit rausgelassen habe. Das war die letzte wirklich gute Zeit bis zum Zusammenbruch wenig später. Der Martin, auf den ich durch die Juna gestoßen bin, hat das in seinem Beitrag so toll beschrieben mit dem Bild von der Butter, die man auf viel zu viele Brote schmieren möchte statt auf einige wenige richtig gut.

Warum ich Euch damit langweile? Na ja, einerseits ist es ein kleines persönliches Outing, was jedem anderen Betroffenen vielleicht ein wenig hilft. Andererseits erleichtert es aber auch die ein oder andere Eigenart zu verstehen, die man sich als Schutzmechanismus gegen mögliche Rückfälle so zugelegt hat. Insbesondere dann, wenn ich gerade mal wieder bei Twitter unterwegs bin, was ja aktuell in meinem Fall durchaus häufiger der Fall ist. Dieses Twitter ist ja ein permanente Gefahrenquelle für Menschen wie mich. Denn bei Twitter wird deine Wertigkeit ja vor allem an der Followerzahl, den Sternchen und den RTs gemessen. Leider gehen dabei Top-Werte nicht immer nur mit wertvollen Inhalten einher. Aber das kennt ihr ja. Allerdings erwische ich mich schon dabei, dass es mich etwas mehr als notwendig frustet, wenn ich so das ein oder andere beobachte. Dann kommt er dann wieder durch, der depressive Herr Overstreet, und versucht mit völlig unpassenden Aktionen und Äußerungen ein bisserl was abzubekommen vom scheinbaren Erfolg der Elite-Menschen. Noch übler kann es enden, wenn mir Personen – bzw. das, was über die Twitter-Oberfläche an mich herankommt – nach einer Weile ans Herz gewachsen sind. Sei es durch Inhalte oder schlichtweg, weil ich mich in eine Person verguckt habe. In dem Fall wird es dann ganz übel. Da werden dann Sternchen gezählt und Antworten, mit denen von Anderen verglichen, auf die Goldwaage gelegt, Profilbilder hektisch gewechselt u.s.w. Eigentlich alles ganz normal für einen Kindskopp wie mich. Wenn es nicht dazu führen würde, dass ich dann wieder in die alte Spirale reinzurutschen drohe. Mit dem möglichen Ergebnis, dass ich es mir nicht nur mit Person X, sondern auch noch mit vielen anderen total versaue und erneut die Erfahrung mache: Siehste, du kannst es doch nicht! Übrigens, da nützt es auch wenig, dass das in meinem Erstaccount gebündelte vernüftige Ich das alles gut einordnen und analysieren kann. In diesen Phasen bleibt mir dann nichts anderes übrig, als mal eben das Weite zu suchen, bis ich mich wieder erholt habe. Und das geht erfreulicherweise momentan alles recht schnell. Da bin ich jetzt schon geübt drin. Das geht dann sogar soweit, dass ich für manche etwas wirr anmutende Beiträge wie diese dann nicht nur schreibe, sondern sie sogar ins Netz stelle (und mir noch nicht einmal Sorgen um Tippfehler mache). Sogar soweit, dass es mir völlig schnurz ist, was die meisten dann über dieses Gedankenchaos denken. O.k., fast schnurz, denn ich wüsste schon gern, was Person X darüber denkt… 😉 Machet gut!

Entweder – Oder

Gestern Abend las ich einen Text über den dänischen Philosophen Kierkegaard. Der schaffte den Durchbruch mit seinem Werk Entweder – Oder. Darin geht es, stark verkürzt dargestellt, um die Frage nach der „richtigen“ Art zu leben. Da ringen die ästhetische, lustbetonte, und die ethische, moralisch gefestigte und in der bürgerlichen Ehe gekrönte Lebensweise miteinander. Kierkegaard schreibt seinen Werk unter einem Pseudonym Victor Eremita auch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass er sich in weiten Teilen der Texte selbst beschreibt. „Dass kein Verfasser da ist, ist ein Mittel zum Fernhalten“ ist seine Begründung. Schon die wenigen mir bisher bekannten Zeilen seines Werkes haben mich inspiriert. Ich finde mich und meine für Twitter geborene Kunstfigur des Herrn Overstreet in fast schon dramatischer Weise wieder. Denn letztlich ist diese Kunstfigur über weite Strecken nichts anderes als der ästhetische Teil meines Wesens, der unter den Zwängen des teils selbst gewählten, teils von Außen auferlegten Lebensweges manchmal zu ersticken droht, weil die Ethik über allem steht. Doch ist diese Kunstfigur nicht nur ein Ventil und ein Rückzugsraum für Träume. Sie ist auch die Möglichkeit, sich offen zu Themen zu äußern, die einem am Herzen liegen, über die man aus den unterschiedlichsten Gründen „aber nicht spricht“. Häufig geht es dabei um die Angst, Schwäche zu zeigen in einer Welt, die dominiert wird von den glatten, perfekten und scheinbar sorgenfreien Zeitgenossen, die einen mit ihrer Oberflächlichkeit erdrücken. So wie diese Twitter-Begegnung mit der gerne totgeschwiegenen Geißel der Depression, die auch mein Leben eine ganz Weile dominierte. Ich bin sie losgeworden. Oder sagen wir besser: Ich habe sie unter Kontrolle. Herrn Overstreet wird es sicher noch eine ganze Weile geben. Irgendwann wird diese Maske aber fallen. In dem Moment, wenn sie nicht mehr benötigt wird. Vielleicht wird mich der ein oder andere auf diesem Weg begleiten? Keine Sorge: So leicht düster wird es hier nur selten zugehen. Schließlich schreibt hier der asthetische Teil meines Ichs… 😉

„Ich habe mich auf den Schreibtisch gestellt um mir klarzumachen,dass

wir alles auch aus anderer Perspektive sehen müssen. Von hier oben sieht die Welt wirklich anders aus.“

(Dead Poets Society)

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