Herr Overstreet und die Fastnacht

20140303_163223[1]Aschermittwoch und alles ist vorbei. Alles noch nicht alles, nur das närrische Treiben. „Dann sei doch froh“, werdet ihr denken. Aber so einfach ist das nicht. Denn wie so oft in den letzten Jahren, wenn ich nicht gerade zeitgleich im Trainingslager und somit weit weg war, waren die Tage eine kleine emotionale Achterbahnfahrt. Auf der einen Seite die Abneigung gegen das aggressive Laute, den Alkoholmissbrauch und das an die Steinzeit erinnernde Balzverhalten besonders der jungen männlichen Zeitgenossen. Ja manchmal auch die Distanz zum offen zur Schau gestellten Frohsinn vermeintlich „einfacher“ Menschen, begründet durch die eigene Unfähigkeit, so aus sich raus zu gehen. Möglicherweise damit verbunden auch ein klein wenig Neid auf diese Menschen? Sicherlich, wenn ich lange genug nachdenke. Auf der anderen Seite aber die Liebe zur Heimatstadt, den Ritualen, den geschliffenen Vorträgen und den Liedern, die ans Herz gehen. Doch das ein lässt sich kaum vom anderen trennen und so klappte es dann weder mit der Zurückhaltung noch mit der wirklich aktiven Beteiligung. Fürs nächste Jahr braucht es also eine Strategie. Vielleicht braucht es einfach nur eine Maske, so wie diese virtuelle, um unbeschadet und zufrieden durch die Tage zu kommen?

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