VO2

Rantasten

Fahrradergometrie mit Untersuchung des Gasstoffwechsels Atwater und Benedict - Wildor Hollmann und Theodor Hettinger: Sportmedizin. 4. Auflage, Schattauer, Stuttgart 2000

Fahrradergometrie mit Untersuchung des Gasstoffwechsels
Atwater und Benedict – Wildor Hollmann und Theodor Hettinger: Sportmedizin. 4. Auflage, Schattauer, Stuttgart 2000

Der Auftritt beim diesjährigen Mainzer Dreibrückenlauf hat den wunden Punkt meines aktuellen läuferischen Leistungsprofils gnadenlos aufgedeckt. Vermutlich haben die für meine Altersklasse doch vorzeigbaren Verbesserungen bei Schnelligkeit und der anaeroben Leistungsbereitstellung einfach auch nur dazu geführt, dass ich den dafür in Kauf genommen Verlust bei den aeroben Fähigkeiten unterschätzt habe. Doch ganz ohne diese geht es selbst bei einem 800m-Lauf ja nicht – schon gar nicht, wenn man deutlich mehr als 2 Minuten unterwegs ist. Also gilt es mit Blick auf die längeren Distanzen das Training wieder mehr zu mischen. Eine der drei Qualitätseinheiten wird jetzt wieder konsequent der Mitteldistanzausdauer gewidmet und zudem der Schwellenlauf wieder neu aufgesetzt. Zur Einstimmung gab es letzten Woche mit einem 10km-Tempowechsellauf (400m in 86′, 200m Erholung) gleich mal einen altbekannten Begleiter aus dem Greif-Training. Die 42er-Endzeit spricht Bände. Samstag dann 5x1km mit 1min Trabpause im Bereich der stark gesunkenen anaeroben Schwelle (Schnitt 3:50/km). Am vergangenen Dienstag dann ein Test im Intervall-Tempo, vorsichtshalber erst einmal nur 3x1km in 3:30 mit 3min Trabpause, die mir leichter fielen als erwartet. Und gestern dann wieder einmal ein etwas längerer Schwellenlauf von 5,2km in 3:56, bei 30 Grad und erneut der Erkenntnis, doch sehr weiter hinter den früheren Fähigkeiten zurückzuliegen. Nach diesem teilweise doch noch dezenten Rantasten beginnt morgen dann wieder das normale Training. Ich eigentlich fest davon überzeugt, dass ich in einigen Wochen schon wieder Fortschritte sehen werde.

 

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